Die Geschichte von Fürth – Eine Stadt der drei Kulturen
Fürth wird oft als „Stadt der drei Kulturen“ bezeichnet. Über viele Jahrhunderte lebten hier Christen, Protestanten und Juden relativ friedlich zusammen. Besonders die jüdische Gemeinde spielte eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert war Fürth eines der wichtigsten Zentren jüdischen Lebens in Süddeutschland.
Viele historische Gebäude, Synagogen, Schulen und kulturelle Einrichtungen erinnern noch heute an diese besondere Vergangenheit. Die Geschichte dieser Gemeinschaft hat die Identität der Stadt stark geprägt und gehört zu den wichtigsten Kapiteln der fränkischen Regionalgeschichte.
Das Projekt „Vielfalt leben, Zukunft gestalten“ stellt seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern regelmäßig solche historischen und kulturellen Themen vor und lädt dazu ein, die Geschichte von Fürth besser kennenzulernen und ihre Bedeutung für die heutige Gesellschaft zu verstehen.
